Vorgeburtliche Diagnostik /Pränatale Diagnostik (PND)

Schwanger sein ist für viele Frauen und Paare der Beginn einer ganz neuen Lebensphase. Gefühle von Glück und Hoffnung können sich abwechseln mit Zweifeln und Ängsten. Vielen Frauen und Paare stellt sich in dieser Situation auch die Frage,  ob das Kind gesund sein wird.

Vorgeburtliche Untersuchungen – auch pränatale Diagnostik genannt - werden dabei oft als Möglichkeit empfunden, alles Erdenkliche für die Gesundheit des Kindes zu tun. Ziel der Diagnostik ist es, kindliche Erkrankungen schon im Mutterleib zu erkennen bzw. auszuschließen.

Vorgeburtliche Untersuchungen können Erkrankungen feststellen, die unmittelbar nach der Geburt kinderärztlich oder kinderchirurgisch behandelbar sind (z. B. Zwerchfelldefekt oder Herzfehler). Weiterhin kann eine Erkrankung des Kindes im Mutterleib einen Einfluss darauf haben, ob ein Kind geplant per Kaiserschnitt entbunden wird, da dies für das Kind schonender ist.

Bei vorgeburtlichen Untersuchungen können aber auch Erkrankungen gefunden werden, die nicht behandelbar sind. Dann ist gegebenenfalls eine Einschätzung möglich, welche Art der Beeinträchtigung zu erwarten ist. Jedoch kann niemand mit Sicherheit, wie sich das Kind entwickeln wird und wie stark es betroffen sein wird, denn der Ausprägungsgrad ist von Kind zu Kind unterschiedlich. 

 

Bitte beachten Sie, daß nicht jede kindliche Erkrankung  durch die vorgeburtliche Diagnostik erkennbar ist. Ihr"Recht auf Nichtwissen" wird selbstverständlich akzeptiert.

 

Ich berate Sie abgestimmt auf ihre individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse zu den aktuellen Möglichkeiten, Techniken und Kosten der PND wie z.B. 

 

  • frühe Feindiagnostik im 1. Trimenom (12.-14.SSW)
  • Ersttrimesterscreening (ETS) 
  • Nicht-invasiver Pränataldiagnostik Test (NiPT)

 

Eine Anmerkung am Schluß:

95-97% der geborenen Kinder sind - auch ohne PND - gesund. 

 

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